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+ 17 - 21 | § Gedicht über die Nibelungen

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+ 19 - 23 | § Homor aus Tegel

Wie alt ist die JVA Tegel?

Immer wieder habe ich mit Leidensgenossen darüber gesprochen, wie alt wohl die JVA Tegel sein könnte. Baustil und -zustand sprechen für ein Alter von ca. 100 Jahren.

 Aus der Zeitschrift der CDU Tegel, Nr. 5/2005, wissen wir es nun genau. Baubeginn 1896 und Fertigstellung 1898. Alter somit 107 Jahre.

 Nichts desto Trotz bleibe ich bei meiner Ansicht, dass die Wurzeln der JVA Tegel bis ins 13. Jahrhundert zurück reichen müssen. In der Zeit schrieb Dante Aligheri, ein italienischer Dichter, den Satz: „Der Du hier eintrittst, lass alle Hoffnung fahren.“ Was kann er gemeint haben, wenn nicht die JVA Tegel.

Neues aus Tegalien  

An der Pforte zu Tegalien wurde ein Neugeborenes gefunden. Umgehend setzte man eine Untersuchungskommission ein um festzustellen, ob das Kind aus Tegalien ist. Bereits nach ca. einem Jahr legte die Kommission ihren Bericht vor, der zum Schluss kam: Das Kind stammt nicht aus Tegalien!

 Noch nie wurde in Tegalien etwas mit Lust und Liebe gemacht. Noch nie wurde etwas in neun Monaten fertig und noch nie wurde etwas produziert, was Hand und Fuss hat.

  Gualtieri Garcia


+ 21 - 13 | § Ein Theaterstück aus dem Gefängnis

Death Row Valley

Ein Theaterstück aus dem Gefängnis? „Staatsgefängnis Utah-Todeszelle!“

Wir gehen in der Zeit 28 Jahre zurück und haben das Jahr 1977. Wir sehen ein (Bühnen) Bild, was mit den heutigen Gefängnissen gleich ist. Schwere Gitter, das Klo neben dem Bett, eine karge Einrichtung. Trist, öde! Wir sehen einen verurteilten Mörder der darauf besteht, hingerichtet zu werden. „Er habe das Recht dazu nach dem Gesetz, dass sein Urteil vollstreckt wird“, war ein Satz von Gary Marc Gilmor, der seine Anwälte dafür einsetzte, um sein Recht zu erhalten.

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten macht auch das möglich. Der Fall erregte die Gemüter in der Welt, zumal seit 1967 kein Todesurteil vollstreckt wurde. Ob die Darstellung der Schauspieler authentisch in den Schilderungen ist? Der Autor des Stückes sagt: „Nein ist es nicht!“ Aber es ist der mutige Versuch, sich mit dem Thema Strafvollzug auseinander zu setzen. Nicht nur hier hinter den Gittern der JVA Tegel, sondern auch außerhalb der Mauern. Es ist ein kritisches, umstrittenes Thema, das uns als Inhaftierte genauso beschäftigt wie die Menschen die draußen leben. Die Fragen Humanismus, Reue, eine 2. Chance sind genauso angesprochen wie die alten Gedanken „Auge um Auge“. Das Stück selbst zeigt die menschlichen Aspekte der Beamten und der Inhaftierten, dass es Gespräche zwischen ihnen gibt, wo der Beamte als Mensch versucht einen Mörder zu verstehen! Wo dem Menschen es unangenehm wird, den Inhaftierten zum Hinrichtungsort zu bringen, um diesen dann nach der Absage, wieder in die Zelle zu bringen. Zweifel kommen auf! Zweifel, ob das was er tut noch recht, richtig und human ist. Er versteht den Täter nicht! Aber versteht er das Recht was dahinter steht? Sicher gibt es mehr als genug Diskussionen dazu, aber eine Lösung, ein Patentrezept gibt es nicht. Das Stück ist, wie am Beifall der Inhaftierten der JVA Tegel zu erkennen war, sehenswert. Es regt zum Nachdenken an und das kann in der Gesellschaft, drinnen wie draußen, nur richtig sein.

 Autor: Volker Ullmann


+ 8 - 14 | § Sprich mich an (Nachruf)

Wir sind uns nie begegnet, haben nie miteinander gesprochen.

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+ 22 - 13 | § Talk to me

We have never talked to each other. (... weiter)

+ 14 - 13 | § Du musst es nur wollen

Nichts kann mich davon abhalten Dich zu sehen,<BR>wann immer ich will.<BR>

(... weiter)

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